Menschen, die ihr wart verloren

Bild: pixabay

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De Hilligaobend is ganz still;
dimstrig nu all, doch nich düüster.
De aolle Vaa putzt siene Brill,
för sick alleen so, met Geflister…

Alleene sitt he niä’m de Dör’n.
Et is nich mehr es fröher so.
As se noch all‘ bineene wör’n,
dao göng et munterer nu to.

Buuten üöwer Koppsteen rumpelt
up maol nen Wagen. Well könnt‘ sien?
Nä, nix för em, auk wenn he humpelt
gau ant Fenster – met lück Pien.

Daoför de Glock‘ nu bämmelt an,
met satten Klang; erhaben, stimmig.
He kick nao buuten dao, de Mann –
un dann in‘ Speigel, fraogend, sinnig…

Ne Träöne rullt em daobi ruut.
Sall glieks alleen he in de Kerke?
Met Mumm sägg he sick wohlgemut:
Jüst dat giff nu mi Kraft un Stärke.

De Glocken lüdet fierlick all.
De Mann föhlt sick es nie geboren…
Glieks will he singen, klaor un hall:
Menschen, die ihr wart verloren…

Liäwet up! Nix, wat mehr piert.
Singen will he froh, met Schalle.
Auk för de, de ohn‘ em fiert –
in‘ Hiärt bi em, dao sind se alle!