Gaoh dienen Patt

Gaoh den Patt, di vörbestimmt;
acht‘ up de Lechter, de dao glimmt.
Gaoh dienen Patt mit Em.

Kiek üm di guet, well mit di geiht,
et is oft licht von‘ Patt affdreiht.
Luster up de rechte Stemm.

Laup uprecht un nich so es Schluffen;
laot di auk lichthen nich verbluffen.
Staoh för di in, schüü kiene Müh.

Wenn fallen bis, giff di nen Schub
un staoh, verdammt noch maol, wier up!
Kiek nich daobi nao anner Lüü.

De Lüü, de weet‘ ja immer wat.
Doch off dat guet is för dien’n Patt,
dao is de Kopp licht bi verstellt.

Kiek leiwer es maol wier nao buoben,
üm to danken un to luoben.
So wiest sick di, wat wüerklick tellt.

Ick sägge di, dann geiht et;
ja, mehr gar noch, dann blaiht et!
Un schön schinnt di glieks wier de Welt.

Bild: pixabay

Naomensdag

Bild: pixabay

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Dien Naom‘ sie Ehre di dört ganze Liäben.
As Verheißung häbt se em di giäben.
He stüere di, üm to veriärwen
antleste Toversicht un Siägen.

To dienen Geburtsdag

Bild: pixabay

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Name . . .
Up . . . Jaohre kicks nu trügge.
Bis nu auk nich mehr ganz so flügge,
so is nu aower met de Tiet
dien Hiärt daoför heel warm un wiet.

Immer wörs du för us dao;
nimmer mööks di eenfach rao‘.
Wör’t manchs auk wuohl ne Quiälerie,
Hauptsaak‘, et göng us guet debi.

Drüm will wi, so es wi hier sind,
von graute Lüe bis lütket Kind,
die Danke säggen un – nao buoben,
auk Gott daobi met Freude luoben!

Drüm sägg wi di nu es met Pfiff
(alle flöten mit Pfeifen):
Wat is et schön, dat et di giff!!!
Blief lange hier noch froh un munter!
Dann geiht de Welt so licht nich unter.

Geburtsdagsständken

Bild: pixabay

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Nach der Melodie: Ein Vogel wollte Hochzeit machen

Nu kiekt nich graut, ja, et is waohr,
… is nu … Jaohr: Fiderallala…

Dat Liäben krich nen annern Törn,
drüm, leiwe(n) … kiek nao vörn: Fiderallala…

Bis nu auk kiene twintig mehr,
so gönn di ümso mehr Plaseer: Fiderallala…

Wat häs nich alles för us doon,
häs selten maol es stille staohn: Fiderallala…

Drüm sägget wi di vis-à-vis,
van Hiärtengrund Gott lauhn et di: Fiderallala…

Von us daoför hier met Gesang,
di, leiw(n) … duusend Dank: Fiderallala…

Wi sächt et ohne graut Gedoo,
dat wi di häbt, dat mäck us froh: Fiderallala…

Drüm wünschket wi di nu auk hier
ne muntere Geburtsdagsfier: Fiderallala…

Wi nemmt dat Glas un sägget bloß:
Up … Vivat – Glückwunsch: Prost!
Fiderallala…

Geburtsdag fiern

Bild: pixabay

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Melodie: Der Kuckuck und der Esel

De Kattrien … fiert Geburtsdag
(Oder: Us Bäänd …, de fiert Geburtsdag)
un wi (ick) doo(t) gratteleern.
Wi sägget: Vivat, Vivat! – Un noch maol: Vivat, Vivat!
Willt schön us ameseern – nett, munter ameseern.

De Jaohre bünd verfluogen
un doch föhlt wi us jung.
Dat is gewiss nich luogen, nänä, dat is nich luogen:
Dao hät noch nix nen Sprung, wi bünd noch guet in Schwung!

Drüm nemm wi nu dat Gläsken:
Prost Kattrien … bliew gesund!
(Oder: Prost Bäänd …, bliew schön gesund!)
Wi stickt auk an nen Kääßken…,
(eine schöne Kerze wird angezündet)
nen fien Geburtsdagskääßken …
Dat hier us löcht de Stund – met Di in düsse Rund‘.

Laot‘ us nu lustig fieren
un praoten nette Tön.
Van schöne Tieten küeren – un süss an Nix us schüeren,
dat Liäben is doch schön – wat is dat Liäben schön!