Well unner Gottes Schutz drall steiht

Melodie: Wer unterm Schutz des Höchsten steht
Text: Otto Pötter

Bild: pixabay

Well unner Gottes Schutz drall steiht,
in sienen Schatten seeker geiht;
well upt Geleit von Gott guet kick,
sien Schutz un Hölpe mit in‘ Blick,
de spreck vull Toversicht to’n Herrn:
Nix sall mien Weg to di hen stör’n.
Du mien Geleit, mien Schutz un Schild,
mit di to gaohn bin ick gewillt.

Well weet, dat Gottes Hand em hölt
un he debi nich daale föllt;
kien Unheil, dat in‘ Düüstern luert
un man nich irrt, auk wenn’t maol schuert.
Denn siene Engel, nao Gott’s Wort,
passt up em up, an jeden Ort,
ümdat sien Foot an kienen Steen,
sick stött, orre föllt von de Been.

Gewiss is, so de Kerk et liährt:
Well an em glöff bliff unversehrt.
Bi em wi Schutz un Hölpe finn’t,
so es de Vader schützt‘ sien Kind.
So möch ick gaohn vull Toversicht,
an siene Siete dicht an dicht,
dann kann ick uprecht auk guet staohn
un ehrbar dör mien Liäben gaohn.

Haolle Gott di fest in siene Hand

Melodie: Möge die Straße uns zusammenführen
Plattdeutscher Text: Otto Pötter

Bild: pixabay

Müög eenst de Patt us wir tesammenbrengen,
un de Wind in dienen Rüggen sien.
Fien falle Riägen, för di äs Siägen,
un int Gesicht di Sunnenschien.

Un bis wi us maol wir findet,
haolle Gott di fest in siene Hand.
Off wi liäwet orre stiärwet,
Gottes Siägen hölt us Hand in Hand.
Un bis wi us …

Müög up den Patt, den du moss hier laupen,
alltiets Gottes Siägen bi di sien;
denn ick wünsk Glück di, gar nen heelen Haupen
ohne Gottes Siägen dräuet Pien.
Un bis wi us …

Ick wör all Dage so gerne bi di,
doch Gemeenschaft kann nich immer sien.
Hiärt un Siäle aower umfangt di,
rüümt den Patt för di un maakt en fien.
Un bis wi us …

An Gottes Siägen is all’s geliägen,
dann bis du auk nimmer nich alleen;
kannst di behöödet sicher bewiägen,
bis et giff för us ’n Wiederseh’n.
Un bis wi us …

To Betlehem geboren

Melodie: Nach Tradition
Plattdeutscher Text: Otto Pötter

Bild: pixabay

To Betlehem geboren,
is us ’n lüttet Kind.
Wi häbt et uuterkoren,
heel andoon wi demit sind.
Eja, eja, du herzlick himmlisk Kind.

In siene Leef ganz upgaohn,
will ick so guet ick kann.
Will för dat Kind auk piel staohn
un mit em gaohn mien‘ Gang.
Eia, eia un mit em gaohn mien‘ Gang.

Dat Kind, et sall mi wiesen
den grauten, wahren Gott.
Drüm will dat Kind ick priesen
mit Hiärt un Siäl wu ‘t mott.
Eia, eia, mit Hiärt un Siäl wu ’t mott.

Daoto et Gnad mi gebe,
daonao verlangt‘ mi ’t sehr.
Dat wiehnachtlick ick lebe,
alltiets Gott gern to Ehr.
Eia, eia, alltiets Gott gern to Ehr.

Geburtsdagsständken

Bild: pixabay

Bild: pixabay

Nach der Melodie: Ein Vogel wollte Hochzeit machen

Nu kiekt nich graut, ja, et is waohr,
… is nu … Jaohr: Fiderallala…

Dat Liäben krich nen annern Törn,
drüm, leiwe(n) … kiek nao vörn: Fiderallala…

Bis nu auk kiene twintig mehr,
so gönn di ümso mehr Plaseer: Fiderallala…

Wat häs nich alles för us doon,
häs selten maol es stille staohn: Fiderallala…

Drüm sägget wi di vis-à-vis,
van Hiärtengrund Gott lauhn et di: Fiderallala…

Von us daoför hier met Gesang,
di, leiw(n) … duusend Dank: Fiderallala…

Wi sächt et ohne graut Gedoo,
dat wi di häbt, dat mäck us froh: Fiderallala…

Drüm wünschket wi di nu auk hier
ne muntere Geburtsdagsfier: Fiderallala…

Wi nemmt dat Glas un sägget bloß:
Up … Vivat – Glückwunsch: Prost!
Fiderallala…

Danz up de Deel

Musik: Nach Tradition
Text: Otto Pötter

Bild: pixabay

Wi fangt fröh an‘ Dag all flietig an
und haut düftig ran mit Jan un alle Mann.
Dat bruukt Muckies samt nen hellen Kopp,
denn wat wi maaket, maaket wi nu maol tipptopp.
Meddags gifft wat uut den Henkelmann,
doch glieks aobends all gaoht‘ wi et änners an;
denn dann … is:

Danz up de Deel, Danz up de Deel;
immer wier noch maol, quer so üöwer’n Saal.
Ja, dann is Danz up de Deel, Danz up de Deel;
danz mit mi noch maol, quer so üöwer’n Saal!
Denn nu is Danz up de Deel, Danz up de Deel.
Immer wier noch maol, quer üöwer’n Saal!

Ännern Muorn geiht‘ fröh fix in de Büx,
ansüss wör dat den ganzen Dag all nix.
Eierpann mit Speck hölt us vital,
so marachet wi auk heelmaol genial.
Wat auk kömmt, wi haut us dao wuohl dör
un nao Fieraom’d geiht et auk wier hauch deher;
denn dann … is Danz up de Deel

Dao kreiht de Hahn all wier, de Arbeit röpp!
Iä’m waschken noch, bis dat et dann wier löpp.
Dat Liäben ist to schad, üm loj (träge) to luern,
drüm könn wi Tömiggängers auk män bloß beduer’n.
Well glöff, wi göngen daobi baoll KO,
dem mäck auk Danz un Arbeit sicher wuohl nich froh.
Froh mäck us …. Danz up de Deel