Gaoh dienen Patt

Gaoh den Patt, di vörbestimmt;
acht‘ up de Lechter, de dao glimmt.
Gaoh dienen Patt mit Em.

Kiek üm di guet, well mit di geiht,
et is oft licht von‘ Patt affdreiht.
Luster up de rechte Stemm.

Laup uprecht un nich so es Schluffen;
laot di auk lichthen nich verbluffen.
Staoh för di in, schüü kiene Müh.

Wenn fallen bis, giff di nen Schub
un staoh, verdammt noch maol, wier up!
Kiek nich daobi nao anner Lüü.

De Lüü, de weet‘ ja immer wat.
Doch off dat guet is för dien’n Patt,
dao is de Kopp licht bi verstellt.

Kiek leiwer es maol wier nao buoben,
üm to danken un to luoben.
Beet‘ un singe; denn dat hält!

Der Heilige Christopherus als Lebensbegleiter – Bild: pixabay

Un bis wi us maol wier findet, haolle Gott di fest in Siene Hand

Melodie und Text: Markus Pytlik (1988)
nach irischen Vorlagen
Plattdeutsche Übersetzung und letzte Strophe von Otto Pötter (2020)
Bild: pixabay

Müöge de Patt us wir tesammen brengen,
un de Wind in dienen Rüggen sien.
Fien falle Riägen, för di äs Siägen;
löchten sall di auk de Sunnenschien.

Alle tesammen:

Un bis wi us maol wier findet,
haolle Gott di fest in Siene Hand.
Off wi liäwet orre stiärwet,
Gott bliff immerto för us Garant.

Müög up den Patt, den du moss hier wandern,
alltiets Gottes Siägen bi di sien.
Doch Hölpe auk von den eenen off andern,
ohne Hölp un Siägen dräuet Pien.

Un bis wi us maol wier findet …

Häb unnern Kopp nen schlaopweeket Küssen,
häbe auk guet Tüüch un lecker Braut.
Sie män in‘ Hiemmel all vettig Jaohr detüsken,
dann weet de Düüwel nich es, du wärs daut.

Un bis wi us maol wier findet …

An Gottes Siägen is all’s geliägen,
dann bis du auk nimmer nich alleen;
kannst di behöödet sicher bewiägen,
bis et giff för us ’n Wiederseh’n.

Un bis wi us maol wier findet,
haolle Gott di fest in Siene Hand.

Off wi liäwet orre stiärwet,
Gott bliff immerto för us Garant.

Uut dat Plattdüütsch Gebettbook Aschendorff-Verlag Münster, von Otto Pötter

Gottvertruen

Bild: pixabay

Schicke Gott, es Di ’t geföllt,
off fien, off groff, off week, off hatt;
off drüüg ick bliewe orre natt,
ick weet, dat et mi hölt.

Kömmt et von Di, is nix nich schlimm;
Du hölls us auk in Angst un Klage.
So, es in de Waoge Nacht un Dage,
so fall auk ick de nich bi üm.

Miene Huopnung,
miene Freude

Meine Hoffnung, meine Freude
Musik: J. Berthier (1923-1994)
Text: © Ateliers et Presses de Taizé, 71250 Taizé, Frankreich
Plattdeutsche Übersetzung: Otto Pötter (2020)

Miene Huopnung, miene Freude,
miene Kraft, de nix anficht.
Christus miene Toversicht,
up Di vertruu ick, et schreckt mi nix.
Up Di vertruu ick, et schreckt mi nix.

(Jes 12,12)
bild: pixabay

Vull Andacht will wi biäden

Laudate omnes gentes
Musik: J. Berthier (1923-1994)
Text: © Ateliers et Presses de Taizé, 71250 Taizé, Frankreich
Plattdeutsche Übersetzung: Otto Pötter (2020)

Vull Andacht will wi biäden
to Gott, de us annemmt.
Up dat et lecht kann werden,
un Siägenskraft us lenkt.

(Ps 117)