Et lockert wat up

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Klasings Erna was stuorben. Dao harre nich eene mit riäknet; batz fööl se bi iähr Stricken eenfach so lang daal von’ Stohl. Stricken dai Erna ja immer all gerne, doch nu wör et vörbi demit. Eenmaol löpp dat Klüüven aff (irgendwann ist der letzte Faden vom Knäuel abgelaufen). Ende. Mit faltende Hände. Pastor Kock möök dat Begräbnis.   

     Dat Requiem in de Kerke was vörbi. Se wören alle all up ’n Kerkhoff un stönnen dao luurig ümt Graff herüm, wo de Geistlicke schön fierlick sienen Sermon höölt. Dao konn den Pastor Kock wat von. Fraulüe wiskeden sick de Träönen aff un Mannslüe keeken stump nao buoben, as wenn se Erna dao all sochten. Doch erst es göng et mit Erna nu in de Kuhle. „Oh Welt, ich muss dich lassen”, lööten Kerkenöllste dat Sark deep an Stricke herunner.

     As de Pastor nu dat Schüppken mit Erde namm un spröök: „Von der Erde bist du genommen und zur Erde kehrst du zurück …“, dao merkte he, dat de Erde unner siene Fööte lück affsackte. Oh je. He kreeg noch soiäben ruut: „ … der Herr aber wird dich auferwecken …“ Dao sprüng he mit nen grauten Satz üöwer dat Graff up de änner Siet hento. Hu, dao göng em dat Ääsken aower bi!

     De Truerlüe wüssen gar nich, wat se söhgen, doch et schinn iähr, dat et maol änners wat wör. Eher dat aower de Stimmung gar spassig ümslöög, hooßede de Geistlicke lück streng eenmaol knapp dör un dai, as wenn nix wat wiäsen wär. He reip Erna noch fierlick de lessten Worde to un sett’e achteran mit deepe Stimm dat: „Amen“.

     So wiet, so guet.

     Wiäke off wat laater mellte Stöppelkamps Buer den Daut von Tante Thresken, de bi iähr liäbenstiet up den Hoff so mitleip. Wär an sick mit Thresken gau gaohn un so beküerden de beiden dat Begräbnis. Se wollen et iähr an de lesste Ehre auk nich feihlen laoten. As se sowiet demit dör wören, meinde Stöppelkamp noch to den Pastor:

     „Ach, un wat ick noch säggen woll, dao lessen bi Erna, dat wör gar nich so verkehrt. Könnet Se bi Thresken vör dat lesste Amen nich auk noch nen schönen Sprung üöwer’t Graff maaken? Dann is et antlest nich heelmaol mehr so truurig. Et lockert wat up!”

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Buxenbuhei

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Dat was vör Jaohren es, as de Pastor noch mit Respekt wat to säggen harre un nich Krethi un Plethi. To de Tiet leipen Scherenschliepers von Huus to Huus un de Plünnenkerls (Lumpenhändler) reipen dör de Straoten: „Lumpen, Alteisen!“, so dat de Lüe bi nen Humpen Beer gerne auk es süngen: „Lumpen, Eisen, Knochen und Papier, ausgeschlag’ne Zähne sammeln wir.“ Lött sick denken, dat de Lüe vörsichtig wören un akkraot up „Zucht und Ordnung“ keeken, ümdat et nich drunner un drüöwer göng.

     In Holperdorp, wo niäben de Kerke de ludderske Pastor wuohnde, harre, Gaorn un Gaorn, Menken Bäänd sien Hüüsken. Menke wör Müürker un stönn bi Wind un Wiär up ’n Bau.

     Nao nen Dag Schietwiär upt Gerüst tröck he auk glieks tohuuse de kladdenatte Buxe uut un hüng se an de Liene, ümdat de Wind se drüüge weihde. Naichsten Dag wör Saoterdag un dao konn de Buxe, schön an de Luft, auk noch wuohl nen Dag mehr naodrüügen.    

     So keggen Saoterdmeddag woll Bänd nu es nao siene Buxe kieken. Dao streek de Pastor ächten in‘ Gaoren herüm un reip Bäänd Dagestiet. So kreegen et de beiden üöwer’n Tuun an küeren. De Pastor spröök so üöwer Gott un de Welt. Dann kamm he demit ruut, dat siene Dochter sick an Bäänds Buxe stört harre. He möch em doch den Gefallen doon un se dao wegnemmen.

     Dat dai Bäänd, offwuohl em dat Buhei üm ne Männerbüx quer göng. Män he woll sick nich mit den Pastor anleggen. Meinee, de pingelige Pastorendochter wör doch längst all nen Blickfang för Mannslüe. Aower dat pöss wuohl nich to de Theologie. Mann! All dat was Bäänd to sippelig.

     As he mit de Buxe nu nen Aogenblick wier in‘ Huuse wör, pingelde buuten eenen an de Dööre. De Scherenschlieper wör et. Bäänd gaff em sien Raseermess, wat naidig wier wat an Schliff bruukte. Daobi küerden de beiden so üöwer düt un dat.  Bäänd fröög em, off he all bi den Pastor wiäsen wör. „Nä“, sää den Scherenschlieper, „dao will ick von hier uut glieks hen.“

     Dao tröck Bäänd den Scherenschlieper lück an sick ran un tuschelde em to: „Oh, oh, wünner di nich, aower dat is dao villicht ’n Buxenbuhei! Wenn du dao nen Foot in de Dööre kriegen wills, dann treck vörher diene Buxe uut; denn de junge Deern dao häff de Mannslüe gern ohne Buxe.“    

Fröhjaohr plieret dör de Lucht

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Uut ’n Huuse röpp et mi to: „Herin mit di, dat Tweeuhrsköppken (Mittagskaffee) is glieks sowiet!“ Forts daorup de Fraoge: „Is dat för dat Buutensitten nich wuohl noch to frisk?“ Ick roop terügge: „Nää! Hier, Südsiet, lött et sick guet duer’n (hier kann man es gut aushalten)! Langsam an dao mit den Koffie!“ Denn:

Dat Fröhjaohr plieret (blinzelt) dör de Lucht.

Wat schön nu wier hier buuten. Ick sitt up de Huusbank un aal mi in de erste mollige Meddagssönn. Un doch schütt up maol noch de Wind mit ne Böe üm de Ecke un lött för nen Moment de Waaterfützen bibbern. Glieksdrup dreiht he aower giennsiet wier aff. Dat is nich mehr vull mit em. De Sönne lött em nich mehr gewähren, se kann et nu all ümso biätter. Löchtend speigelt se sick in de Waaterfützen, so dat in Nullkommanix dat Lecht dao män so ruutglitzert. Dat will sick nen Kiewitt es genauer bekieken. He is nieschierig an den Waaterpool daale gaohn. Dao steiht he nu, kick üm sick, bekick sick geck in den Waaterspeigel un röpp sien eegen Namen, so as woll he säggen: „Ja is dat denn de Müöglichkeit? Dat bin ick ja!!“ Ja, wat häff he ’n Spass. He wüpket hen un her. Kien Wunner, denn: Auk dat Fröhjaohr pliert all dör de Lucht.

Nich minner munter gaoht et de Fiäken in’ Swienekoben an. Se rengstert (rennen und springen) hen un her, slaot’ Haken un quiekt et för Freude män so uut. Mit bloß een Aoge kick sick Bello dat Gejüchter an. De Rüer ligg ganz still in de Meddagssönn niäben sien Schott un döset still för sick hen, den Kopp platt up de Vörnepooten. Bloß bi dat undöchtig Swienegequietske bequemt he sick, een Aoge es an dat Spitakel to waogen. Doch dao föllt et auk all sacht wier to. He weidet sick leiwer an de warme Sönn, statt an de unwiese Schwienerie. Män nu lött auk he män so iäben so ’n eentrötig Gnuoren von sick hören. Mi schinnt, as woll he säggen: „Schwieget still. Et is doch nu sooo schön hier.“ Dao bünd beide Aogen auk all wier to – un he draimt vör sick hen.

Auk ick kiek mit halwe Döppen so iäben hauch in de Weltgeschichte un draime mi hiemmelan wat debi terechte. Daobi kiek ick in den weltenwieden Hiemmel, noch ohne Kläör (Farbe), blank baolle es Waater un doch all mit so ’n iäben fien Blao dedör, so as woll dat Fröhjaohr luuren. Lecht un Sönne kieket änners all. Et is nich to verkennen: Dat Fröhjaohr plieret dör de Lucht.

Deep haal ick Aom. Et rück gesund, lück kruutig-bitter. Dat mäck dao vörn den Hollerbusk (Holunderbusch). De Meddagssönn geiht all derbe an em ran. Se will wuohl siene dummendicken Knoppen knappen. Dat mäck den kruutigen Ruuk. Wat ’n Aroma! Treck dat de Vüögelkes an? Se piepket un singet un wüpket un springet munter in un üm de Birke harüm, dao vörne an den kluckskernden Grabenrand. Et is, as woll de Baom mit siene fienen Pietskentööge noch vörsichtig wat an Wind infangen. Män dao is nich mehr vull to fangen. Stattdem plieret wiethen dat Fröhjaohr dör de Lucht.

     Uut ’n Huuse röpp et mi wier to: „Wo bliffs?! De Koffie wochtet!“ Ick reck mi piel dör un staoh up, up de Birke hento. Uut ne Borkenwunde quillt nen Druoppen, ‘n Dröppken baomeegen Fröhaohrssaft. De Sönne glitzert derin. Ick tippe vörsichtig mit ’n Finger dran un nippe wat devon … Dat lött mi den Koffie vergiätten. Schier Fröhjaohrsgeschmack. Schmeckleckend kiek ick üm mi. Et is nich to verkennen:

     Fröhjaohr pliert dör de Lucht.

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Maries Schüötte

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Denk ick an mien Möhn Marie, is et mi vandage noch warm ümt Hiärt. Möhn Marie wör ’n guet Menske, alltiets flietig un fromm. Lange is se all daut. Ick kannde Marie bloß in Schüötten. In twee Sätze könnt ick iähr naosäggen:

              Was wir auch brauchten hier im Leben,
              hat deine Schürze uns gegeben.

     Ja, Möhn Marie un iähre Schüötten, se gehörden tesammen, guet Linnendook, maol mit blaoe Pünkskes, maol mit griese Striepen. Muorns bi et Antrecken kamm glieks de Schüötte demit üm.      Twee Handgriffe üm de Hüften, un schon flögen de Driägers auk all üöwer de Schullern. An’ Latz, rechte Siet üöwer de Buorst stöcken, so es ’n Orden, immer twee Sicherheitsnaodeln; im Falle eines Falles glieks to Hand. So konn de Dag kommen.

     Wi Kinnner höölden us an de Schüöttenden faste, wenn et in’ düüstern Keller göng orre et ansüss nich ganz geheuer wör. Un leip de Niäs, so konnen de Lütken in den Schüöttend auk ruhig es maol snüöttern. Üöwerhaupt den Schüöttenend! Se tröck daomit heete Pötte von de Herdplatte, drüegelde sick de Hande dran un wiskede sick den Sweet von de Plääte. Sogar Fleigen dai se demit von ’n Disk bandieseln (verscheuchen). Buuten höölt se mit eene Hand den Schüöttenend faste un streide mit de ännere Höhnerfuor uut de Schüötte … Annermaol gaff se mi leckere Appels daoruut, kuort vörher in Vörbigaohn von’ Baom plücket. Män et konn auk sien, dat se in de Schüötte von buuten weg Backspellers (Holzstücke) för de Kuokmaschin harindröög. Un woll dat Füer nich flackern, stellde Möhn Marie de Herdklappe wiet up un weihde üörnlick mit iähre graute Schüötte herüm. Göng et es maol an’ Iärftendöppen, smeet se de Iärften int Pöttken un de Schoten bleewen in de Schüött, üm se dann naoher buuten up ’n Messhaupt to smieten. Plädderde sick buuuten maol ’n Schuer Riägen uut, leip ick äs Blaage bi iähr gau unner de Schüötte un kamm so drüüge int Huus.      Eenzig sunndags, dao harr Möhn Marie iähre witte Schüötte üm, frisk stärkt un glatt büegelt. Un ohne Sicherheitsnaodeln. Auk wenn mi nix feihlde, moss ick nu garantiert schnöttern; denn dann kreeg ick von iähr ’n richtig fien Sunndagstaskendook, akkraot faltet un glatt büegelt. Aower wo giff et dat vandage noch?

Sommergewitter

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Muorns noch so schön in Sönn umfangen, kippte he üm de Meddagstiet, de löchtende Sommerdag. Backend heet tröcken von ächten her drohlicke Wulkenballen up. Dao sagg de Buer: „Dat giff noch wat. Eher dat et glieks grummelt, föhr ick noch gau in de Stadt. Ick mott dao noch hen un haalen wat.“ „Gaoh to“, sagg Marie, de Meerske (Bäuerin), „ick haoll hier wuohl Huusbest (ich passe schon auf). So kann ick auk es maol wier in Ruhe an Tüüg wat flicken.“ Kuort drup wör Ruhe in‘ Huuse.

     Et wuord mehr un mehr bienaut (drückend-schwül); daobi ganz un gar dimstrig. De Hiemmel wör nu gries es Zinn, bloß von wieden lück giäl un wiet ächten gar so wat es viola. Sietaff von et Herdfüer glämmde unner ’t Krüüz mit dat drüüge Palmstrüüksken dat Üölgelämpken. De Frau woll dagesüöwer nich graut Lecht maaken. So was dat Huus all so guet es düüster. Nich dat dat Marie bi düt Wiär alleene in Huuse bange wör, dat nich, aower se harr sick män doch in’ Naihstuoben verkruopen. Marie wüss sick immer to helpen Un an Tüüg rümflicken, dat dai se giäne, auk bi Gewitter wuohl. Iähr lenkte dat aff. So nösselde de Frau nu mit allerhand Läppkes un Gaorn üm dat lütke Lämpken von de aolle Pfaff-Naihmaschin harüm. Wenn nich jüst de Naihmaschin suusede, wör et mucksmüüskenstill.

     Godorrie, wat drückend! De Lucht stönn män so. De Fensterladens wören sperrangelwiet up. Ohoh, buuten wuord et wehriger. Dat Dönnern rullde naihger. Sprüng gar Blitzlicht dör den Stuoben, keek de Meerske wuohl up. Se tellde dann. Noch göng et. Mit maol aower krachte et doch naihge bi un glieks drup böllerde sick den Dönner wööst uut – un rullde wiethen weg. „Nu aower Schluss hier!“ reip de Frau de keggenan. ’n Snipselken Gütermann-Nähseide in’ Mund, göng se mit nen fasten Tratt up dat Fenster an. Se woll et tomaaken un bleef doch staohn … Ganz mit sick eens, keek se in Gedanken nao buuten hen. De Klämmerkes (rankende Kapuzinerkresse) hüngen düörstig un slaffmatt den Tuun daale. De aolle Tuun mit dat graute Heck (Gattertor) … Siet Jaohr un Dag tröck he sick üm den schattigen Appelhof (Obstgarten), so as woll he ne behööden.

     De Baime aower lööten sick flau (kraftlos) hangen.  Orre ducknackeden se sick nu vör Angst un Bange? Kien Blättken, wat hen- off herwaigede. Man konn dat Knistern in de Lucht baoll föhlen. Bloß giennen, achter ’n Koben (Schweineauslauf), ganz alleene up de graute Wieske, reckte sick – piel hauch – de aolle Biärnbaom in de Höchte. „Jüst so es ’ne Flamm, de hiemmelwärts lodert“, sinneerde dat Huuswief. Se wiskede sick mit de Schüötte den Sweet von de Plääte (Stirn).

     Wu wör dat? Harr nich erst noch in‘ Februar iähr Mann säggt: „Den aollen Kostgänger dao buuten, den hau ick nu üm; vull drägg he jä doch nich mehr.“ Män dat harr se em soiäben noch uutküeren konnt. Denn so lange se denken konn, stönn he dao, de aolle Baom, mit de Bank drunner. De Bank … Genrassionen häbt dao truulick siätten. Marie dachte: „Un de Biärnbaom, wat is de doch maol wier guet dörkuemmen.“ Schön so, de fiene Duft, de herrlick witte Blaite in‘ Fröhjaohr mit de summenden Immen, de sick munter in em tummelden … Un nu hüngen se de all wier dran, noch ganz lütt, de Biärnkes, mündkesmaote, hatt noch, doch wanner wier saftig-sööt. Se is baoll nich mehr to kriegen düsse Westfäölske Speckbiärn‘, ne Rarität. Geiht man dao so eenfach met Biel un Saage dran? Üöwerhaupt, spiellt bi so ’n Baom nich mehr noch mit äs bloß dat Holt?

     Godorri. Heel biestrig flammden nu de Blitze up. Jö! Un dat Dönnern göng bis in de Magenkuhle. „Dat is hier kien Spiellwerk mehr“, schööt et de Meerske dör ’n Kopp. Glieks auk friskede de Wind plüüsterig up. Ja, mit Huulen leit he ümt Huus nu all wild von sick hören. Ne Dööre knallde wo to.

     In Nullkommanix klädderden dicke Druopens hatt up dat Affdack. Palskend fööl dat Waater män so von buoben daale. Un heel wild göng den Bruusewind dör de Baime. Eenzig de aolle Biärnbaom böhg sick ächten bloß so iäben hen un her, so as woll he sick nich giebben. Auk de Merske stönn immer noch an ’t Fenster – ganz in Gedanken. Wat schön frischk röök et up maol von buuten her. Es is doch nich all’s män bloß schlecht, dachte Marie sick. Hmm …

     Doch dann: Ohne Gnade, grell un strankiel (hart, streng), göng de Blitz runner. In’ sölwigen Moment krachte et, dat et geföhrlicker nich göng. Baatzkedi! Splitternd hallde et nao … Oh je. Et harr em troffen, den aollen Biärnbaom. Sien Stamm wiesede ne klaffende Wunde. Sietto lag Astwerks un Krone. Verwundet auk de Bank, geföhrlick schwatt anbrannt. Verwundet von binnen auk de Frau. Auk iähr Hiärt harr et troffen. Ratz slöhg se dat Fenster to. Iähr Schreien bleef buuten. De Wind weihde et weg – wiet weg. Verbaast laip se in Huuse harüm un namm den Rausenkranz.

     As de Buer uut de Stadt wierkamm, verstönn he dat Klagen von siene Frau gar nich. „Stell di doch nich so an“, sagg he, „män guet, dat et bloß den aollen Baom dao buuten troffen hät. Ick haal glieks muorn Biel un Saage. Dann krigg he den Rest.“

     Marie sagg nix. De guede Frau dachte bloß: „Ach, ji Mannslüe. Wat us Frauen bis ant Hiärt geiht, dat geiht ju Kerls män bloß bis an de Knei’…“