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Du hill’ge Geist, komm up us daal,
breng Lecht, wat düüster is un fahl.
Straohle Glanz in düsse Welt.

Komm, de us to Anmoot driff.
Komm, de Kraft un Schwung us giff,
so dat wi stattlick us hier stellt.

Komm, de Traust us giff in Naut,
de söwwst up Scherben noch wier baut,
richte up, wat daale ligg.

Help maaken us, wat better kann
un auk wat säggen, jüste dann,
wenn alles änn‘re knipp un schwigg.

Komm, de Fuck us giff, wenn ‘t mott,
de us bewahrt vör schier Verdrott,
de Been us mäck mit Kraft.

Gewe us nen klaoren Blick,
dat vöran kommt wi, Stück üm Stück –
un so den heelen End guet schafft.

Melodie und Text aus Hildesheim (1736)
Plattdeutscher Text: Otto Pötter (2020)
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Luow, Ehre, Jesus Christus in alle Ewigkeit;
De Mensk för us is wuorden
uut schier Barmherzigkeit.
Hier dreeundeertig Jaohr
Gott dör Em spröök so klaor;
Luow, Ehre, Jesus Christus in alle Ewigkeit.

Luow, Ehre, Jesus Christus in alle Ewigkeit;
de vör Verdiärw woll wahren
dör Gottes Hölp un Freud.
Ümdat in use Welt
up Duer dat Guede tellt;
Luow, Ehre, Jesus Christus in alle Ewigkeit.

Luow, Ehre, Jesus Christus in alle Ewigkeit,
de us in Glanz sick wieset
derenst an‘ jüngsten Dag.
Us winket to sick hen,
int Paradies mit Em;
Luow, Ehre, Jesus Christus in alle Ewigkeit.

Komm, du Heiland aller Welt
Melodie: Martin Luther (1524)
Text: Markus Jenny (1971)
Plattdeutscher Text: Otto Pötter (2020)
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Komm, Du Heiland von us all;
Menskensüöhn doo us Di kund.
Wat wi bruukt is nie’en Drall,
Hiärt un Siälen sind us wund.

Wi bruukt Insicht, Ümkehr, Sinn,
Wietblick, Demoot, Gottvertrue’n
Mitgeföhl auk, nich to minn –
un all dat nich bloß nao Luun …

Welt un Schöpfung geiht et leep;
wat wi doot, is nich egal.
Fallen sind wi all, heel deep;
ohne Di geiht‘ mit us daal.

Komm, Du Heiland von us all,
dat wi ehrfurchtsvoller liäwt.
Un nich dulldriest kommt to Fall,
nich in Wahn un Ohnmacht stiärwt.

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Brengt wi et hier auk noch so wiet,
et is män för ne lütke Tiet.
Wat wi auk doot, eens is gewiss:
Nix is un bliff so, es et is.
Bloß Eener bliff sick liek in allet;
He hölt us, auk wenn wi es fallet.

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De Herr is mien Hööder,
et sall mi an nix feihlen.
He lött mi ressen in de grööne Natur
un wieset mi stille Hööke
mit Pütts (Brunnen) vull frisk Waater,
wo all mien Sehnen un Verlangen
kömmet wohlig to Ruh.
Getrüü nao sienen Naomen
sin ick geborgen in em.
Wätt et auk düüster es up mienen Weg,
so is mi doch nich bange;
denn ick fürchte kien Unheel.
Ick weet un sägg mi immer:
„Gott, du steihs mi bi, du verlötts mi nich.
Dien Stock un Staff giff mi Haolt,
dien Geleit mi Toversicht.“
Du deckst den Dischk mi so,
dat miene Kontrahenten et nich glöwen könnt.
Gar pomadig striekst du dör mien Haor,
gütts mi mit fiensten Drank de Humpen vull.
Mit schier Gnad un Huld bis du alltiets üm mi.
So weet ick mi tohuuse bi di, mien Liäben lang.