Eine große Stadt entsteht
Melodie: Josef Anton Saladin (1972)
Text: Silja Walter (1965)
Plattdeutscher Text: Otto Pötter (2020)
Bild: pixabay

Hier up Erden oft verkannt,
sind wi all‘ in Gottes Hand,
auk wenn twiärs wi kiekt.
Doch mit us is Jesus Christ
off et sönnklaor is orr‘ trist –
wi sind nich alleen.

Wenn wi meint, et göng nich mehr,
kömmt von Gott wat Guets deher,
wat helpt up de Been.
Egaol is He dicht bi us,
nimmer mäck He mit us Schluss –
wi sind nich alleen.

Dank Gott Vaa, de us ümsorgt
un den Geist, up den wi horcht,
wenn nix schinnt mehr schön.
Dann giff Jesu Krüüßeskraft
us wier Moot, dat wi et schafft –
wi sind nich alleen.

Was uns die Erde Gutes spendet
Text: Friedrich Dörr (1971)
Melodie: Guillaume Franc (1543)
Plattdeutsche Übersetzung: Otto Pötter (2020)
Bild: pixabay

Wat us de Erd hät schonken rieklick,
wör auk de Arbeit manges hatt,
wat anfüng un hät ennet prieslick
von dat willt wi auk gee‘m wier wat.

Wi leggt de Gawen de wi häwet,
vör Di äs Schöpfer dankbar daal.
Schenk Du us Kraft, dat wi guet liäwet
un de Natur auk haollt vital.

So es sick Wien un Waater binnet,
so sind verbunnen wi mit Di.
Denn ohne Di wi nienich finnet,
wat dankbar mäck, flietig un frie.

To Ernetdank will wi Di luoben,
daobi geluoben auk Respekt.
Üm Siägen bittet wi von buoben,
ümdat de Schöpfung nich verreckt.

Ich will Dich lieben, meine Stärke
Melodie: Gorg Joseph (1657)
Text: Johann Scheffler (1657)
Platdeutscher Text: Otto Pötter (2018)
Bild: pixabay

Ick will Di gern häm’n, miene Stärke
ick will Di gern häm’n, du mien Stern!
Ick will Di achten dör mien Werke
un alltiets ehr‘n in Demoot gern.

Nao Di ick ganz mi reck un streck,
bis mi dat Hiärt in Liewe breck.

Ick will Di guet sien, miene Quelle,
ick will all’s doon, üm Di to ehr’n.
Ick will Di luoben, up de Stelle,
to Di hen sall mi nix nich stör’n.

Nao Di ick ganz mi reck un streck,
bis mi dat Hiärt in Liewe breck.

Ick will Di ehren, du mien Liäben,
ick möch mit Di dört Liäben gaohn.
Ick möch to Di hen, dör mien Stiärben,
wenn ick up Erden häb et daon.

Nao Di ick ganz mi reck un streck,
bis mi dat Hiärt in Liewe breck.

Kündet allen in der Not
Melodie: Johann Rudolf Ahle (1662)
Text: Friedrich Dörr (1972)
Plattdeutsche Übersetzung: Otto Pötter (2020)
Bild: pixabay

Kündet allen in de Naut:
Baolle kömmt, de us uprichtet.
Drüm häbt Moot, daorüm vertraut,
dat sick nu bi us wat lichtet.

An us Hiärt un Siäl will rüöhr’n, Gottes Süöhn.

Gott kömmt up us to mit Huld,
dat wi us to em bekennet.
He will lüösen use Schuld,
dat sick use Unheil wennet.

An us Hiärt un Siäl will rüöhr’n, Gottes Süöhn.

Blinde kieket hiemmelwärts,
Stumme summet fiene Hymnen.
Unfröndlicke maakt nen Scherz;
wat verluor’n kann sick wier finden.

An us Hiärt un Siäl will rüöhr’n, Gottes Süöhn.