Nach dem Kirchenlied: Allein Gott in der Höh sei Ehr
Text und Melodie: Nikolaus Decius (1523)
Plattdeutscher Text: Otto Pötter (2020)
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Alleen Gott üöwer us sie Ehr
un Dank för Siene Gnaden,
daorüm dat nu un nimmermehr
us hier nich kann wat schaden.
Dat Gott gefallet, wat wi so doot,
dann is bi us auk all’s in‘ Lot,
all Fehd hät so sien Ende.

Wi freut us, wenn de guede Gott
dat Dimstrige wier lichtet;
dat buuten bliff, guet ächter Schlott,
wat us togrunde richtet.
Wi sind umfangen von Gottes Macht
de trüe us schützet Dag un Nacht;
wi könnt us drup verlaoten.

O Jesus Christus, Gottes Süöhn,
Du kenns as Mensk us Sehnen.
Wi wünskt mehr Frohsinn, statt Gestüöhn
dann kann sick Guets uutdehnen.
Lamm Gottes maak us to frohe Lüe,
de gerne liäwt, Gott alltiets trüü,
dann kann us nix nich stören.

Alles meinem Gott zu Ehren
Melodie aus dem Duderstädter Gesangbuch (1724)
Plattdeutscher Text: Otto Pötter (2020)
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All’s mit Sinn to Gottes Ehren
bi de Arbeit, in de Ruh.
Gottes Luow un Ehr to mehren,
ick verlang un alles doo.
Gott alleene will ick gewen
Hiärt un Siäl un all mien Strewen.

Giff, o Jesu, Gnad daoto;
giff, o Jesu, Gnad daoto.

All’s mit Sinn to Gottes Ehren,
denn Sien Geist mäck heil de Welt.
Sünd un Schann könn wi so wehren,
ümdat mehr dat Guede tellt.
Gott alleen giff Kraft un Stärke
dör Gebet un Siene Kerke.

Giff, o Jesu, Gnad daoto;
giff, o Jesu, Gnad daoto.

All’s mit Sinn to Gottes Ehren,
off in Freide orre Pien.
He alleene kann us lehren
wuvull better könnt et sien.
För Em will ick gerne liäwen
un antlest in Em auk stiärwen.

Giff, o Jesu, Gnad daoto:
giff, o Jesu, Gnad daoto.

Was Gott tut, das ist wohlgetan
Melodie: Severus Gastorius (1679)
Text: Samuel Rodigast (1675)
Plattdeutscher Text: Otto Pötter (2020)
Bild: pixabay

Wat Gott dött, dat düch alle Tiet,
mit Em geiht‘ guet to Werke.
Sien Siägen wirket wiet un siet,
giff Sicherheit un Stärke.
Sien Schutz un Schirm behöödet us,
bewahrt vör Angst un Plagen,
Gott wirkt dör Siene Gnaden.

Wat Gott dött, dat düch alle Tiet,
döt us gar Engel senden,
ümdat sick lichtet Zank un Striet,
so dat et guet kann enden.
Sien Schutz un Schirm behöödet us,
bewahrt vör Angst un Plagen,
Gott wirkt dör Siene Gnaden.

Bild: pixabay

Hill’ge Geist, spend us Dien Lecht
ümdat et wiethen löchtet
dör Wirrnis, Spöök un Schiengefecht –
un sick Dalüüricket wier höchtet.

Wirke dör un dör in us,
wi häbt et naidiger denn je,
ümdat Verlaot mehr is, statt Schmuus un Stuss,
mehr Siäligkeit, statt Ach un Weh.

Dördring de Welt mit Energie,
de et ansüss hier niärnswo giff.
Erfreue us mit Phantasie,
dann hät dat Liäben Kniff un Pfiff!

Kläöre, wat to kläören is
mit Klaorsicht düütlick uut,
ümdat daobi auk mien Gesicht
sick wieset frohgemut.