Ein Prosit der Gemütlichkeit

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Moses wör nen Wundermann.
He kloppt an’ Berg – un Waater rann.
Noch grötter Wunner gifft et hier:
Man kloppt ant Fatt – un ruut löpp… Bier!

Dann hängt dao Hoot an Hoot in Pinten.
Man küert un lachet üöwer Quinten.
Un singt, so es in alter Zeit:
„Ein Prosit der Gemütlichkeit!“

Bi us wüss’t all de Aolle Fritz:
’n guet Glas Beer, samt Korn met Stritz,
un nette Lüe daobi an’ Disk,
dat mäck de Luune mehr äs risk (richtet auf).

Giff’t lecker auk noch wat to mümmeln,
lött lecker sick auk eenen kümmeln.
Lecht giff dat in ’n griesen Dach,
’n armen Kerl, de dat nich mach!

Je mehr nu drin kümp, will wier druut.
Dat rumoort nu maol – wat luut.
Denn quillt de Buuk van schöne Saaken,
willt de sick wanner Luft wier maaken.

Eher dat et sowiet is dao nu,
laot ick ju daobi schön in Ruh –
un sägg: Ein Prosit der Gemütlichkeit!
Auk dann, wenn et daobi maol weiht…