Pötter_Kalenner

„Kalennerblättkes“ – Cover

Kalennerblättkes – das ist Seite für Seite feinstes Lesevergnügen up Platt! Ein Kultbuch aus dem Münsterland und ein originelles Geschenk für jeden Anlass. Liebenswürdig, mit Esprit geschrieben, eröffnen sich dem Leser beim Gang durch das Jahr zeitgemäße Lebensbilder, die schmunzeln lassen und zum Nachdenken anregen. Nette Kurzgeschichten – mit passenden Gedichten – wechseln sich ab mit westfälischem Humor, lustigen Döönkes und malerischen Naturbeschreibungen, einfühlsam und meisterhaft illustriert von seinem Sohn Markus Pötter. Er arbeitet als Illustrator und Designer. Seine Werke verbinden feinfühlig gesellschaftliche Themen mit Kunst und Kultur. Siehe: www.panopti.de

Der weithin im Münsterland bekannte „Zauber-Pater“ Hermann Bickel (SVD) schreibt in einer Rezension zu diesem Buch:
Es gibt Bücher, die sind zeitlos ansprechend und gehören in jeden gut sortierten Bücherschrank. Geht es um echte Münsterländer Lebensart, so dürfen die amüsanten plattdeutschen Kalendergeschichten von Otto Pötter nicht fehlen; sie lassen sich immer wieder „fein lesen“. Beim Gang durch das Jahr eröffnen sich zeit-gemäße Bilder aus dem Leben vor Ort, die zum Nachdenken und Schmunzeln anregen. Typisch, die dröögen und doch so heiteren Döönkes; treffend, die vielsagenden Geschichten mit den passend dazu schönen Gedichten; „beschaulich“, die malerischen Naturbeschreibungen im Wechsel der Jahreszeiten – und all das einfühlsam und gekonnt illustriert von Markus Pötter. Kalennerblättkes – dieses Kultbuch der Heimat ist Seite für Seite reines Lesevergnügen! Otto Pötter ist ein Mundartdichter aus Rheine, der den Leuten aufs Maul schaut und so warmherzig und ehrlich schreibt, wie er denkt und empfindet. Nach Hackemaih ist ihm mal wieder ein Buch gelungen, das so richtig ins Münsterland passt: Reinharuut, derbe weg und doch geschrieben „met fien Geföhl“. Otto Pötter macht das Platt nicht platt – immer schreibt er liebenswürdig, mit wachen Sinnen und feiner Feder. Behutsam stellt er zeitgemäße Fragen, erhellt jahresbedingte Gewohnheiten, auch solche, die nur in der Kirche ein Sonderdasein haben, baut Erfahrungen und Erlebnisse aus seiner Kindheit mit ein, verwebt die Texte mit Zitaten und erläutert kundig alte Bräuche und Bezeichnungen, die schon fast unbekannt sind. Gut und hilfreich sind die eingestreuten hochdeutschen Übersetzungen alter Wörter und Redensarten. Der „Autor mit dem Blick für mehr“ ist niemals überheblich belehrend, sondern stets liebevoll und augenzwinkernd um Verständnis werbend. Wohltuend spürt man dabei sein großes Wissen aus Geschichte und Heimatkunde, Psychologie und Religionsphilosophie. Und das alles zeitnah, ohne Verklärung oder Heimattümelei, mit Esprit und herzerfrischendem Humor im besten westfälischen Platt; mal zart und anrührend wie zum Beispiel in den zauberhaften Naturschilderungen; mal wortschöpferisch wie „stopping statt shopping“ oder, wie in den zahlreichen lustigen Döönkes, auch kauzig und schelmisch. Für jeden gut zu lesen, eignet sich das empfehlenswerte Buch jederzeit für alle Anlässe, so auch als originelles „Münsterland-Geschenk“. Wer die Vielfalt und Innerlichkeit von „Plattdeutsch heute“ entdecken und erfahren will, der sollte es unbedingt und immer wieder lesen, „düt fiene Bööksen up Platt“.

 

Otto Pötter: Kalennerblättkes – Durchs Jahr auf Münsterländer Platt

Verlag Aschendorff, Münster, 2009
ISBN-Nr: 978-3-402-12817-6
14,80 Euro – geb. 160 Seiten

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lesebuch cover klein

„Das Lesebuch von der Ems“ – Cover

Gemeinsam mit Elisabeth Pötter erschien 2003 im Regensberg Verlag Münster Das Lesebuch von der Ems – Heiteres und Philosophisches zu plattdeutschen Sprichwörtern und Redensarten entlang der Ems. Es ist bereits vergriffen.

 

Pötter, Otto und Pötter, Elisabeth: Das Lesebuch von der Ems

ISBN-13: 9783792307571
Verlag Regensberg, Münster, 2003
Taschenbuch, 288 Seiten

Coverillustration: Emmy Pötter

Drama zum Auftakt des 350-jährigen Gedenktages zum Westfälischen Frieden.

Samstag, 5. September 1998 und Sonntag, 13. September 1998 als Freilufttheateraufführung vor dem Kannegießerhaus hinter der St.Dionys-Kirche in Rheine.