Plattküern

Bild: pixabay

Maol Plattküern, dat is mehr äs schön.
Dat Hiärtken geiht wiet up debi.
Ganz anners äs so Wortgedröhn,
klingt et vertruulick, echt un frie.

Gaoht Döönkes daobi dör de Runde,
dann lacht wi, dat de Heide wackelt.
Män geiht et auk es deep to Grunde,
wiätt ernsthaft küert, nich lange fackelt.

Tschä, nett up Platt sick wat vertell’n,
mäck munter glieks, doch manchs auk still.
Man bruukt sick nich debi verstell’n,
drüm präötket wi, so Gott et will.

Nich bloß von dat wat fröher wör
vertell wi gerne us so wat.
Auk wat vandag so giff Couleur,
beküer wi iämso nett up Platt.

Doch äösig Witz’ un dösig Babbeln,
dat hät mit Plattdüütsch nix to doon.
Well meint, he möss pattu so sabbeln,
mäck ’t Platt kapott, denn dat is Hohn.

To Platt päss kiene graute Schnuut,
un iä’mso weinig wild Gestüöhn.
Bi Platt, dao süht man guet bi uut,
drüm is dat Plattküern auk so schön!

Us Plattdüütsk is so warm, so riek;
doch kann man sick de auk an schüer’n.
Met jede Spraok steiht Platt sick liek –
wi könnt et gar genoog nich küern!

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