‘n Huus vull Glorie

Melodie: Ein Haus voll Glorie schauet
Text und Melodie: Joseph Mohr (1875)
Plattdeutscher Übersetzung: Otto Pötter (2020)
Bild: pixabay

‘n Huus vull Glorie wiest sick
wiet üöwert ganze Land.
Deep gründet, es up ewig,
denn et steiht nich up Sand:

Gott, wi luowet Di, Gott, wi prieset Di!
Du bis us in de Kerk, hier alltiets Kraft un Stärk.

Standfest is et ümkränzet
mit hauhge Tüörns, gefeit.
Un buoben drup dao glänzet
dat Krüüß in Herrlichkeit:

Gott, wi staoht to Di, wi bekennet Di!
Du bis us in de Kerk, hier alltiets Kraft un Stärk.

Wuohl toset üm den Schutzwall
so männiget Gefecht;
dann lüüd’t de Glock mit hehren Schall,
in‘ Düüstern werd et lecht:

Gott, wi huopt up Di, wi staoht fest to Di!
Du bis us in de Kerk, hier alltiets Kraft un Stärk.

De Kerke, de is bauet
up Jesu Christi Wort,
worup wi ganz vertrauet,
wi ehret düssen Hort:

Gott, wi baut up Di, wi vertraut up Di!
Du bis us in de Kerk, hier alltiets Kraft un Stärk.

Luowe den Herren

Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehre
Melodie: Aus Stralsund (1665)
Text: Joachim Neander (1680)
Plattdeutscher Text: Otto Pötter (2020)
Bild: pixabay

Luowe den Herren,
den mächtigen Könnig de Ehren;
luow Em, o Siäle,
tesammen mit himmlisken Chören.
Kommet tohaup,
Psalter un Harpen gar auk,
so dat et alle könnt hören.

Luowe den Herren,
de alltiets us schützet un stärket.
De auk dat Lessde
noch giff, söwwst wenn wi dat nich merket.
De us ümsorgt,
up alle Bidden hen horcht
und us auk immerto stärket.

Luowe den Herren,
de all’s heelmaol düfig regeeret.
De us uut Güte
dat Guede nie nimmer verwehret.
De us erhölt,
wu et Em bestens geföllt,
drüm is vull Guets us bescheret.

Alleen Gott üöwer us sie Ehr

Nach dem Kirchenlied: Allein Gott in der Höh sei Ehr
Text und Melodie: Nikolaus Decius (1523)
Plattdeutscher Text: Otto Pötter (2020)
Bild: pixabay

Alleen Gott üöwer us sie Ehr
un Dank för Siene Gnaden,
daorüm dat nu un nimmermehr
us hier nich kann wat schaden.
Dat Gott gefallet, wat wi so doot,
dann is bi us auk all’s in‘ Lot,
all Fehd hät so sien Ende.

Wi freut us, wenn de guede Gott
dat Dimstrige wier lichtet;
dat buuten bliff, guet ächter Schlott,
wat us togrunde richtet.
Wi sind umfangen von Gottes Macht
de trüe us schützet Dag un Nacht;
wi könnt us drup verlaoten.

O Jesus Christus, Gottes Süöhn,
Du kenns as Mensk us Sehnen.
Wi wünskt mehr Frohsinn, statt Gestüöhn
dann kann sick Guets uutdehnen.
Lamm Gottes maak us to frohe Lüe,
de gerne liäwt, Gott alltiets trüü,
dann kann us nix nich stören.

All’s mit Sinn to Gottes Ehren

Alles meinem Gott zu Ehren
Melodie aus dem Duderstädter Gesangbuch (1724)
Plattdeutscher Text: Otto Pötter (2020)
Bild: pixabay

All’s mit Sinn to Gottes Ehren
bi de Arbeit, in de Ruh.
Gottes Luow un Ehr to mehren,
ick verlang un alles doo.
Gott alleene will ick gewen
Hiärt un Siäl un all mien Strewen.

Giff, o Jesu, Gnad daoto;
giff, o Jesu, Gnad daoto.

All’s mit Sinn to Gottes Ehren,
denn Sien Geist mäck heil de Welt.
Sünd un Schann könn wi so wehren,
ümdat mehr dat Guede tellt.
Gott alleen giff Kraft un Stärke
dör Gebet un Siene Kerke.

Giff, o Jesu, Gnad daoto;
giff, o Jesu, Gnad daoto.

All’s mit Sinn to Gottes Ehren,
off in Freide orre Pien.
He alleene kann us lehren
wuvull better könnt et sien.
För Em will ick gerne liäwen
un antlest in Em auk stiärwen.

Giff, o Jesu, Gnad daoto:
giff, o Jesu, Gnad daoto.