Schön, ja so schön
es rosa Rosen

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Nach dem Schunkelwalzer der Kölner Booren: Rut, rut, rut, rut sin de Ruse

Originaltitel: Toutes Les Femmes Sont Belles
Musik: René Alfred Jonet – Frank Michael

1. – Kenns de noch den Stern, de för di löcht’,
de di auk vandag noch säggen möcht:
Du bis dat Funkeln in mien Hiärt,
du bis dat Tuckern, dat nich stört.
Du bis de rosa Rose, de nie welkt.

Refrain:

Schön, ja so schön es (wie) rosa Rosen,
bis du för mi, mien leiwe Engel.
Et is so schön met di un mi,
ick sin verrückt noch immer up di…
ganz verrückt wier up’t Nie’!

Tuck, tucke-tuck so mäck mien Hiärtken,
wüpket von Glück un lött mi schunkeln.
Ja et is schön met di un mi,
ick sin verrückt noch immer up di…
ganz verrückt wier up’t Nie’!

2. – Nächte dör so draime ick von di.
Dat is schön – un dao is nix ümbi.
Ick balg harüm, ohn Slaop, vör Glück,
un häb bloß di daobi in’ Blick.
Du bis de rosa Rose, de nie welkt.

3. – Bin auk ick nu aolt so irgendwann,
blief ick doch bi di nen ganzen Mann.
Mit di krieg ick alltiets guet Schwung,
mit di blief ick all’ Dage jung; denn:
Du bis de rosa Rose, de nie welkt.

La Le Lu

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La Le Lu,
sacht ümfängt us Aobendruh,
wenn de Sandmann fröndlick winket,
dann wink auk du.

La Le Lu,
Nachtuhls roopt all: „Uhuhu …“
Wenn de Sternkes blenkend draimet,
dann draim auk du.

De Mann in‘ Maond kick daal up us
as winkte he us to;
as sagg he nu to Dagesschluss
us: „Angenehme Ruh.“.

Gar Engelkes doot sick nu waogen
to us, heel dichte bi.
Umfanget Hiärt un fuchte Aogen
mit Hiemmelglanz un Sympathie.

La Le Lu,
laot den Sandmann kuemmen nu,
weil he us mit Schlaop fien winket,
drüm wink auk du.

La Le Lu,
wunnerbar de Aobendruh,
wenn de Welt von Frieden draimet,
dann draim auk du.

Dao stimmt bestimmt wat nich

Melodie: Die Vogelhochzeit
Text: Otto Pötter

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Well nu nich deftig mit us singt,
daomit et auk schön lustig klingt:

Bi den stimmt wat nich,
bi den stimmt wat nich,
bi den stimmt bestimmt wat nich!

Well Waater drinkt, statt Wien un Beer
un daobi auk noch kick lück quer:
Bi den stimmt wat nich …

Well fromm döt mit den besten Tipp
un dann in‘ Düüstern Katten knipp:
Bi den stimmt wat nich …

Well Holt genoog häff vör de Düör
un haalt sick anners mehr noch her:
Bi den stimmt wat nich …

Well gaffelt giän in griese Haor,
giff Müülkes gar sien Schwiegermuor:
Bi den stimmt wat nich …

Well danzet es nen Iesegrimm
un schmitt gar wööst noch Stöhle üm:
Bi den stimmt wat nich …

Aobendstund kömmt sachte

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Melodie: Abend wird es wieder

Aobendstund kömmt sachte,
dao döt Ruhe guet.
Baolle is et Nachte,
Düsternis all luert.

Bloß de Iemse bliff nich
aff un an es staohn;
auk iähr Waater schwigg nich,
mott män wiedergaohn.

Es de Iemse geiht dat
hier auk use Siäl‘,
immer wier maol is wat,
düster maol un hell.

Wat för deep Begründung
dat auk kläören will,
von de Quell to Mündung
steiht dat Hiärt nich still.

Gottverlangen driff us
üöwer Dag un Nacht;
eenzig Ruhe bliff us –
wenn He hölt de Wacht.

Haolle Gott di fest in siene Hand

Melodie: Möge die Straße uns zusammenführen
Plattdeutscher Text: Otto Pötter

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Müög eenst de Patt us wir tesammenbrengen,
un de Wind in dienen Rüggen sien.
Fien falle Riägen, för di äs Siägen,
un int Gesicht di Sunnenschien.

Un bis wi us maol wir findet,
haolle Gott di fest in siene Hand.
Off wi liäwet orre stiärwet,
Gottes Siägen hölt us Hand in Hand.
Un bis wi us …

Müög up den Patt, den du moss hier laupen,
alltiets Gottes Siägen bi di sien;
denn ick wünsk Glück di, gar nen heelen Haupen
ohne Gottes Siägen dräuet Pien.
Un bis wi us …

Ick wör all Dage so gerne bi di,
doch Gemeenschaft kann nich immer sien.
Hiärt un Siäle aower umfangt di,
rüümt den Patt för di un maakt en fien.
Un bis wi us …

An Gottes Siägen is all’s geliägen,
dann bis du auk nimmer nich alleen;
kannst di behöödet sicher bewiägen,
bis et giff för us ’n Wiederseh’n.
Un bis wi us …