Un bis wi us maol wier findet, haolle Gott di fest in Siene Hand

Möge die Straße uns zusammenführen

Melodie und Text: Markus Pytlik (1988)
nach einem irischen Segenstext
Plattdeutsche Übersetzung und letzte Strophe: Otto Pötter
Bild: pixabay

Müöge de Patt us wir tesammen brengen,
un de Wind in dienen Rüggen sien.
Fien falle Riägen, för di äs Siägen;
löchten sall di auk de Sunnenschien.

Alle tesammen:

Un bis wi us maol wier findet,
haolle Gott di fest in Siene Hand.
Off wi liäwet orre stiärwet,
Gott bliff immerto för us Garant.

Müög up den Patt, den du moss hier wandern,
alltiets Gottes Siägen bi di sien.
Doch Hölpe auk von den eenen off andern,
ohne Hölp un Siägen dräuet Pien.

Un bis wi us maol wier findet …

Häb unnern Kopp nen schlaopweeket Küssen,
häbe auk guet Tüüch un lecker Braut.
Sie män in‘ Hiemmel all vettig Jaohr detüsken,
dann weet de Düüwel nich es, du wärs daut.

Un bis wi us maol wier findet …

An Gottes Siägen is all’s geliägen,
dann bis du auk nimmer nich alleen;
kannst di behöödet sicher bewiägen,
bis et giff för us ’n Wiederseh’n.

Un bis wi us maol wier findet,
haolle Gott di fest in Siene Hand.

Off wi liäwet orre stiärwet,
Gott bliff imerto för us Garant.